Gewalt darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben!

Am 15.03. wurden im Damaschkeweg mehrere Bewohner*innen von einem Mann mit einer Axt attackiert und teils schwer verletzt. Zu den Hintergründen wird noch ermittelt.
Wir verurteilen diese Tat!
Gewalt darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Wir suchen den Dialog zu den Opfern und zu den Betroffenen Bewohner*innen am Richtsberg. Gerade in Zeiten politischer Spaltung, sozialer Ungleichheit und einer zu bewältigenden Pandemie, ist es wichtig zusammenzuhalten und aufeinander zuzugehen.
Wir als BSF sind für alle Menschen im Stadtteil da. Solltet ihr Probleme in der Nachbarschaft oder in der Familie beobachten oder selbst haben, zögert nicht uns zu kontaktieren. Wir haben ein offenes Ohr für eure Probleme.

Jugendhilfeangebote mit Tests wieder zulassen!

Auch Jugendliche leiden momentan unter den Kontaktbeschränkungen, die der Lockdown während der Corona-Pandemie ihnen auferlegt. Studien – wie z.B. die JuCo 2 der Universität Hildesheim – zufolge sind auch sie erheblich von den Maßnahmen betroffen:

  • Die Teilhabe am öffentlichen Leben entfällt nahezu komplett.
  • Der Leistungsdruck an Schule ist in der Altersgruppe besonders hoch, gleichzeitig erfahren sie erschwerte Bedingungen und werden in Bezug auf eine Beschulung vor Ort als letzte Gruppe berücksichtigt.
  • Die Vorbereitungen auf den Übergang Schule-Beruf fallen nahezu vollständig weg, Praktika werden abgesagt und Prüfungen verschieben sich.
  • Die Elternhäuser stehen aufgrund der Lockdown-Situation in vielen Haushalten unter erhöhter Stresssituation (berufliche Schwierigkeiten, Betreuung jüngerer Geschwister, private Sorgen). Auch hier sind Jugendliche verstärkt auf sich allein gestellt.

Das Jugendalter zeichnet sich dadurch aus, dass sie in einem Lebensabschnitt stecken, der von unregelmäßigen und vielfältigen Kontakten geprägt ist. Hierbei handelt es sich einerseits um das Abgrenzen von den Erwachsenen – und damit von der Familie – aber auch um das „sich auszuprobieren“. In dieser Zeit suchen sie Nähe und Vertrautheit eher unter Gleichaltrigen als in der Familie. Zudem bietet die Peergruppe Orientierung und Unterstützung und stößt Entwicklungsprozesse an, die notwendig sind, um sich auf ihr späteres Leben vorzubereiten.

Dies alles kann momentan auf Grund der Kontaktbeschränkungen seit gut einem Jahr nicht erfolgen bzw. ist nur innerhalb der Schulen begrenzt möglich. Jugendliche und junge Menschen sind aus dem öffentlichen Leben nahezu verschwunden. Gleichzeitig erleben sie einen enormen gesellschaftlichen Druck, werden zum Teil medial sogar als DIE Regelbrecher dargestellt, eine Zeitlang galten sie sogar als DIE Superspreader. Selbst wenn sich wieder zwei Haushalte treffen können, hat diese Lockerung keine Bedeutung für die meisten Jugendlichen.

Eine Öffnung der Jugendangebote ist von großer Bedeutung, damit Jugendliche sich legal und begleitet mit anderen Peers treffen können. Sie erfahren gleichzeitig Verständnis für ihre schwierige Situation, bekommen Alternativen zu ihrem ungewohnt tristen Alltag geboten und erfahren persönliche Unterstützung bei ihren alltäglichen Herausforderungen im persönlichen Kontakt.

In der Jugendarbeit treffen sich Jugendliche aus verschiedensten Schulen, Altersgruppen und Milieus, wodurch die Gefahr einer Verbreitung des Virus um ein Vielfaches größer ist als bei getrennten Gruppen in Betreuungseinrichtungen oder an Schulen. Eine Trennung nach Altersgruppen, Zugehörigkeit nach Schulen oder Klassen sowie Haushalten ist weder möglich noch wünschenswert.

Durch Selbsttests vor Ort könnten Jugendangebote wieder ermöglicht und das Ansteckungsrisiko zeitlich eingedämmt, wenn nicht sogar verhindert werden.

Wir bitten die politisch Handelnden nachdrücklich darum, ihren Einfluss geltend zu machen, Testungen zuzulassen, um die Öffnung der Jugendhäuser schnellstmöglich wieder zu ermöglichen. Junge Menschen benötigen rasch wieder außerschulische und außerfamiliäre Entwicklungsmöglichkeiten.

Sie brauchen die Möglichkeit sich legal mit anderen Jugendlichen zu treffen. Mit Selbsttests und unter Einhaltung zusätzlicher Hygienemaßnahmen kann die örtliche Jugendarbeit das gewährleisten. Diese Selbsttests sollten kostenfrei oder zumindest für die Träger der Jugendhilfe refinanziert werden können.

Unter den oben genannten Hygienemaßnahmen käme eine Zulassung der Gruppengröße von bis zu 10 Jugendlichen den pädagogischen Angeboten entgegen.

Marburg, den 01.03.2021

Bewohnernetzwerk für Soziale Fragen e.V.

Damaschkeweg 96

35039 Marburg

Tel.: 06421/44122

Ackermann-Feulner@bsf-richtsberg.de

Release-Konzert für die CD „Richtig Gute Songs“

Am 01.0Plakat für das Release-Konzert2.2018 findet das Release-Konzert für die CD „Richtig Gute Songs“ im KFZ in Marburg statt. Eine Band von Lehrern, Ehemaligen und Freunden der RIchtsberg-Gesamtschule wird die Schülerinnen und Schüler bei der Präsentation ihrer selbstkomponierten Songs begleiten.

Anbei eine Hörprobe von den unterschiedlichsten Stücken.

Also reinhören, begeistert sein und am 01.02.2018 im KFZ ein unvergleichliches Konzert erleben…

Hunderte Marburger gehen gegen die Kürzungen auf die Straße

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir freuen uns, dass so viele Menschen in Marburg gestern dabei waren. Es zeigt, dass nicht alle zufrieden sind mit dem Weg, den die Stadt Marburg plant zu gehen. Viele kamen mit eigenen Plakaten und Anliegen. Fast ein Prozent der Marburger Bevölkerung aus unterschiedlichsten Bereichen haben teilgenommen und für die sozialen und kulturellen Angebote demonstriert. Die Brisanz des Themas der Demo erreichte ihren Höhepunkt als die Forderung nach einer überparteilichen Diskussion aufkam und somit Lise Kula als aktive Unterstützerin der Demo das Wort entzogen wurde. Dass dies auf im Vorfeld unklaren Absprachen und Erwartungen beruhte, zeigte sich erst am Ende der Veranstaltung. Wir hätten uns gerne einen anderen Umgang gewünscht.

Wir haben erreicht, dass sich Menschen – vor allem auch mal junge Leute – für Politik interessieren und engagieren. Die Zeichen im Vorfeld der Demo zeigten bereits, dass man als Stadt auch in die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern einsteigen will, was wir für sehr wichtig halten, denn es geht um unser Marburg!

Wir hoffen nicht, dass dies der Einstieg in den Ausstieg war, sondern der Einstieg in einen neuen Aushandlungsprozess ist.

Ein Video ist im  Videoportal der Oberhessischen Presse zu finden…

Wir haben einen neuen Namen

Seit Juli 2016 heißen wir nun BEWOHNERNETZWERK für SOZIALE FRAGEN e.V.

BSF bleibt uns als Abkürzung erhalten, da es im Sprachgebrauch verankert ist.

Die Änderung von „Bürgerinitiative“ in „Bewohnernetzwerk“ ist der Entwicklung des Vereins und dem gewachsenen Verständnis,  das die Nutzer_Innen des Stadtteils von der BSF haben, geschuldet.

Wir hoffen, Sie können sich auch mit der kleinen Neuerung anfreunden.
Unser Auftrag, für alle Menschen im Stadtteil Richtsberg professioneller Ansprechpartner und Unterstützer zu sein sowie die Akteure zu vernetzen, bleibt bestehen.

Der Vorstand

Frisch geschlüpfte Eulen in HB+

An einem Donnerstagnachmittag sind im Rahmen unseres Bastel- und DIY Tages in der Hausaufgabenbetreuung an der 
Richtsberg-Gesamtschule (HB+) wunderschöne Eulen entstanden.

Dazu brauchten wir:

Viel Spaß beim Nachbasteln wünscht das Team von HB+
Petra Calderolla, Rica Hasse, Christian Messerschmidt

STARK INS LEBEN

UnteStark ins Leben am Richtsbergr diesem Titel ist im August ein neues Projekt am Richtsberg gestartet, das vom Land Hessen finanziert und von der BSF in Kooperation mit der Beratungsstelle Philippshaus des Diakonischen Werkes angeboten wird.
Die Stadtteilhebamme Sabine Bittner kümmert sich um werdende oder junge Familien mit Kindern bis zu 3 Jahren. Sie bietet Hilfestellung bei Fragen rund um die Geburt an oder berät bei Unsicherheiten im neuen Leben mit dem Baby. Die Angebote erfolgen Continue reading

Herbstfahrt nach Hamburg

Vom 20.10. -21.10.2015 sind wir mit 15 Jugendlichen nach Hamburg gefahren, um die Stadt zu erkunden und das Jumphouse zu besuchen. Am ersten Tag stand ein dreistündiger Besuch der Innenstadt mit Alster an und gegen Abend wurde mit S-Bahn und Fähre die Landungsbrücken, der Hafen und der alte Elbtunnel erkundet.

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Die Innenalster

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Abendbrot im Gemeindehaus der Freien Evangelischen Gemeinde

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Der Hamburger Hafen bei Nacht

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Der alte Elbtunnel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag im Jumphouse – einem Trampolinhaus – wurde gesprungen bis zum Abwinken…

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Jumphouse

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Jumphouse

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Jumphouse

Größte Umfrage zum Thema „Diskriminierung in Deutschland

Am 1. September startet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die
*größte Umfrage zum Thema „Diskriminierung in Deutschland“*, die es
bislang gegeben hat.
Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder
beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Diese Umfrage, die wir
gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und
Migrationsforschung durchführen, soll Diskriminierungen sichtbar machen.
Wir wollen auch wissen, welche Auswirkungen Diskriminierungen auf
Menschen haben und wie sie damit umgehen. Die Ergebnisse der Umfrage und
Handlungsempfehlungen wird die Antidiskriminierungsstelle dem Deutschen
Bundestag vorlegen.
Unter www.umfrage-diskriminierung.de findet Ihr / finden Sie alle Informationen zur Umfrage und ab dem 1. September 2015 auch den direkten Link zum Fragebogen.