Familienwanderung

Alle Familien vom Richtsberg sind eingeladen, zum schönen Spiegelslustturm zu wandern.

Am 6.Mai treffen wir uns um 11.00 Uhr, am Familiennetzwerk (Karlsbaderweg 5) und werden von da aus gemeinsam loslaufen.

Die Wanderung ist auch für Familien mit Kinderwagen geeignet! Bitte bringen Sie zu Trinken mit. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Die Rückfahrt ist mit dem Stadtbus ab HBF.

Anmelden können Sie sich bei Frau Latsch (06421/948781) oder bei Frau Bender (06421/4875618).

Die Familienwanderung ist eine Kooperation des Familiennetzwerkes und des BSF.

Demo zum internationalen Frauentag am 08.März

Demoaufruf – Internationaler Frauentag am 8. März

Zum diesjährigen Internationalen Frauentag am 8. März ruft ein breites Bündnis mit Vertretung aus der Universitätsstadt Marburg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf unter dem Motto „Wir sind viele. Wir sind stark.“ zu einer Kundgebung in Marburg auf.

Die Demonstration beginnt um 17.00 Uhr an dem Marburger Hauptbahnhof. Gegen 18.00 Uhr endet sie mit einer Kundgebung mit Musik auf dem Vorplatz des Erwin-Piscator Hauses. Alle, die Gleichberechtigung anstreben und unsere Forderungen unterstützen, sind herzlich willkommen.

Auf dem Papier sind Frauen und Männer in Deutschland gleichberechtigt. Die Wirklichkeit sieht aber für sehr viele Frauen ganz anders aus. Besonders deutlich merken Frauen, dass sie noch erhebliche Nachteile haben, wenn sie einen Blick in ihre Geldbeutel werfen. Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich immer noch über 20 Prozent weniger als Männer. Wer weniger verdient, erhält auch weniger Rente. Deshalb ist Altersarmut weiblich. Und wer Kinder versorgt, die Hausarbeit macht und Angehörige pflegt, muss aufs ganze Leben gerechnet auf viel Geld und Aufstiegschancen verzichten. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist immer noch unzureichend. Vor allem alleinerziehende Frauen spüren das besonders deutlich und leben mit ihren Kindern in unserem reichen Land sehr oft an der Armutsgrenze. Frauen wollen von ihrer Arbeit gut leben können und eigenständig abgesichert sein. Auch wenn sie beispielsweise in der Pflege, im Einzelhandel oder als Hebamme arbeiten. Sie wollen gleichberechtigt in Führungspositionen, Vorstandsetagen und politischen Ämtern vertreten sein.

Frauen wollen sich weder Zuhause noch im öffentlichen Raum mit Angst bewegen müssen. Sie wollen frei, selbstbestimmt und vor allem ohne Gewalt leben. Davon sind wir in Deutschland noch weit entfernt. Jede dritte Frau sagt, dass sie bereits körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt hat. Gewalt gegen Frauen darf nicht geduldet werden. Nicht gegen die eigene Ehefrau, nicht gegen Kolleginnen, nicht gegen geflüchtete Frauen und auch nicht gegen Frauen in der Prostitution. Es darf keine Ausnahmen geben.

Frauen wollen sich nicht in feste Rollen pressen lassen und frei entscheiden, wie sie leben wollen. Frauen sollten sich nicht vorschreiben lassen, wie sie sich zu kleiden haben. Das bestimmt jede Frau für sich selbst.

Wir sind viele, die so denken. Wir sind stark. Vor allem dann, wenn wir uns solidarisieren und uns gegenseitig stützen. Die Zeit ist reif, das auch öffentlich zu zeigen.

Flyer Kundgebung 8. März 2017

Endlich angekommen…

Nach stundenlanger Fahrt, aber was haben wir auch anderes erwartet, kamen wir am ersten Ferientag endlich in Meetzen an. Sofort konnten wir unsere neue Behausung, ein altes Gutshaus in Augenschein nehmen und fühlten uns augenblicklich wohl. Hier stimmte einfach alles. Das Haus war riesengroß und nur für uns allein gemietet. Alle Familien und auch einzelne Personen hatten ein eigenes Zimmer und dann kam noch das wunderschöne, riesige Außengelände mit Beachvolleyballfeld, Grillmöglichkeiten, Feuerstelle, Trampolin, Sandkasten, Fußballtoren u.s.w. hinzu. Hier liefen die Kids morgens raus und kamen nur zu den Mahlzeiten mal ins Haus. So konnten wir uns auf Entspannung und Sport in reizvoller Umgebung konzentrieren. Bei den Mahlzeiten halfen alle mit, damit unsere ehrenamtlichen Köchinnen ein wenig entlastet wurden. Gabi und Geli versorgten uns erstklassig und hatten alles im Griff.

In direkter Umgebung des Hauses gab es einen kleinen See in dem wir mehrere Male baden gingen, aber auch andere Seen in der Nähe lockten. Außerdem unternahmen wir Ausflüge nach Lübeck, Boltenhagen und Travemünde, um dem Lagerkoller vorzubeugen. Alles im Allem war diese Freizeit eine runde Sache und sie fand in Zusammenarbeit mit dem bsj (Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit) statt.

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